Die besten Lade-Apps für E-Autos im Vergleich
08.06.2026 · Ladeinfrastruktur
Von carbonify

Der Ausbau von Ladeinfrastruktur geht voran: Allein in Österreich stehen 36.028 öffentliche Ladepunkte zur Verfügung (Stand: Januar 2026). Doch wie findest du die richtige Ladestation? Und wie startest du dort den Ladevorgang und bezahlst unkompliziert?
Die Antwort liegt meistens in einer guten Lade-App fürs E-Auto. Von der Echtzeit-Belegungsanzeige über Routenplanung bis hin zu transparenten Tarifen, die richtigen Apps machen das E-Auto Laden in Österreich deutlich entspannter. Wir haben die beliebtesten Lade-Apps fürs E-Auto im Vergleich zusammengestellt, damit du weißt, welche für deinen Alltag die beste Wahl ist.
Hinweis: carbonify steht bei der Zusammenfassung weder in Kontakt mit den Anbietern, noch nehmen wir das Ranking als Produktplatzierung vor. Unser Anliegen ist es, den Alltag von E-Autofahrern angenehmer zu machen.
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Warum du eine (oder mehrere) Lade-Apps in Österreich brauchst
Kein einzelner Anbieter deckt alle Ladestationen in Österreich ab. Deshalb gilt: Wer sein E-Auto in Österreich flexibel laden will, sollte zwei bis drei Apps auf dem Smartphone haben – abgestimmt auf die Strecken, die man regelmäßig fährt. Manche Apps glänzen bei der Routenplanung für Langstrecken, andere beim schnellen Auffinden der nächsten freien Säule oder beim unkomplizierten Bezahlen ohne Registrierung.
Die besten Lade-Apps für Elektroautos im Überblick
Hier sind ein paar der beliebtesten Lade-Apps für E-Autos, basierend auf ihrer allgemeinen Beliebtheit, ihren Funktionen und ihrer Benutzerfreundlichkeit. Die nachfolgenden Apps bieten umfassende Funktionen, um das Laden von Elektrofahrzeugen so einfach und effizient wie möglich zu gestalten. Jede App hat ihre besonderen Stärken, sodass Nutzer je nach individuellen Bedürfnissen und Vorlieben die passende für sich wählen können.
PlugShare
- Verfügbarkeit: Weltweite Datenbank mit über 300.000 Ladestationen, filterbar nach Steckertyp und Ladeleistung.
- Funktionen: Echtzeit-Verfügbarkeit, Benutzerbewertungen und Fotos der Stationen, Community-Ergänzungen.
- Besonderheit: Die Community-Funktion macht PlugShare besonders wertvoll. Nutzer fügen Stationen hinzu, kommentieren Erfahrungen und warnen vor Defekten. Ideal als ergänzende Recherche-App, auch in Österreich.
ChargeMap
- Verfügbarkeit: Starke Abdeckung in ganz Europa, dichtes Netz in Österreich.
- Funktionen: Stationssuche mit Filtern nach Leistung, Steckertyp und Betreiber, Routenplanung mit Ladestopps, Community-Bewertungen.
- Besonderheit: Der ChargeMap-Pass (eine Ladekarte) ermöglicht das Laden bei vielen Roaming-Partnern in Österreich und im europäischen Ausland – mit einheitlicher Abrechnung über ein einziges Konto. Praktisch für alle, die viel reisen.
Da Emobil
- Verfügbarkeit: Fokus auf Österreich und angrenzende Länder, mit starker Abdeckung an öffentlichen AC- und DC-Ladepunkten.
- Funktionen: Stationssuche, Echtzeit-Status, Start und Stopp von Ladevorgängen, Tarifübersicht, Verwaltung von Ladeverträgen und Karten.
- Besonderheit: Als österreichischer Anbieter mit klarer regionaler Ausrichtung und transparenten Tarifen ist Da Emobil besonders für jene geeignet, die hauptsächlich in Österreich unterwegs sind und Wert auf eine einfache, lokale Lösung legen.
Enlix
- Verfügbarkeit: Roaming-basierte App mit breiter Abdeckung in Zentraleuropa, inklusive vieler Standorte in Österreich.
- Funktionen: Stationssuche, Filter nach Leistung und Preis, Live-Verfügbarkeit, kWh-genaue Abrechnung, Übersicht aller Ladevorgänge.
- Besonderheit: Enlix punktet mit starkem Fokus auf Preistransparenz. Wer unterwegs schnell die günstigste Ladesäule finden möchte, ist hier gut aufgehoben.
Cariqa
- Verfügbarkeit: Weltweit aktiv, keine Bindung an ein eigenes Stationsnetz.
- Funktionen: Ladestationen finden, Ladehistorie einsehen, übersichtliches und schnelles Interface.
- Besonderheit: Das Prinzip „One Price Everywhere" sorgt für echte Preisklarheit: Egal ob über die App, per QR-Scan oder über einen Service-Provider – der angezeigte Preis entspricht immer exakt dem vom Betreiber festgelegten Tarif, ohne Aufschläge.
ChargePoint
- Verfügbarkeit: Eines der größten Ladenetzwerke in den USA und Europa.
- Funktionen: Echtzeit-Status, Navigation zu Stationen, Reservierung von Ladepunkten, verschiedene Zahlungsmethoden.
- Besonderheit: Besonders praktisch für alle, die auch eine Wallbox zu Hause betreiben: ChargePoint ermöglicht die Verwaltung der Heimladestation direkt in der App und lässt sich in viele Fahrzeugnavigationssysteme integrieren.
A Better Routeplanner (ABRP)
- Verfügbarkeit: Weltweit verfügbar.
- Funktionen: Detaillierte Routenplanung unter Berücksichtigung von Fahrzeugtyp, Batteriekapazität, Ladestationen und Wetterbedingungen.
- Besonderheit: ABRP ist die Referenz für Langstreckenfahrten mit dem E-Auto. Die App berechnet präzise, wann und wo du laden musst, wie lange der Stopp dauert und was er kostet. Auch in Österreich zunehmend beliebt.
IONITY
- Verfügbarkeit: 24 europäische Länder, führendes High-Power-Charging-Netz (HPC).
- Funktionen: Stationssuche, Routenplanung, Integration ins Navigationssystem, Echtzeit-Ladefortschritt, Bezahlung, Push-Benachrichtigungen.
- Besonderheit: Über die App erhältst du Zugang zum schnellsten öffentlichen Ladenetz Europas – mit bis zu 400 kW Ladeleistung. Das bedeutet: rund 300 km Reichweite in ca. 15 Minuten. Wer häufig Langstrecke fährt, kommt an IONITY kaum vorbei. Mit den Abo-Modellen „Power" und „Motion" lassen sich die kWh-Preise deutlich reduzieren. Außerdem unterstützt IONITY Plug & Charge – also automatisches Laden und Abrechnen ganz ohne manuelle App-Nutzung.
Shell Recharge
- Verfügbarkeit: Über 700.000 Ladepunkte in Europa, einer der größten Anbieter weltweit.
- Funktionen: Stationssuche, Routenplanung mit Ladestopps, Echtzeit-Verfügbarkeit, flexibles Bezahlen (App, Ladekarte, kontaktlos).
- Besonderheit: Shell Recharge punktet durch die schiere Netzgröße und ermöglicht an ausgewählten Standorten ultraschnelles Laden mit bis zu 360 kW. Für alle, die in Europa viel reisen und immer eine zuverlässige Ladelösung zur Hand haben wollen.
Smatrics
- Verfügbarkeit: Eines der größten Ladenetze in Österreich, auch in mehreren europäischen Ländern aktiv.
- Funktionen: Stationssuche, Echtzeit-Verfügbarkeit, Start/Stopp von Ladevorgängen, transparente Preisanzeige, Zahlung per App, Kreditkarte oder RFID-Karte.
- Besonderheit: Smatrics ist speziell für das E-Auto laden in Österreich eine der ersten Adressen. Das weitreichende heimische Netz, die klare Preisdarstellung und die einfache Bedienbarkeit machen die App zur ersten Wahl für viele Österreicherinnen und Österreicher.
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Die beliebtesten Lade-Apps in Österreich
Für den Vergleich von E-Auto Lade-Apps in Österreich stechen einige Apps besonders heraus:
Smatrics ist die meistgenutzte heimische Lösung und ideal für alle, die primär an öffentlichen Ladepunkten in Österreich laden. Da Emobil und Enlix ergänzen das Angebot mit regionalem Fokus und guter Preistransparenz. Für Langstrecken ist ABRP unverzichtbar, für europäische Reisen empfehlen sich ChargeMap oder Shell Recharge. Wer auf Schnelligkeit setzt, sollte IONITY auf dem Smartphone haben.
Die beste Lade-App fürs Elektroauto gibt es nicht als Einzellösung – aber mit zwei bis drei gut gewählten Apps bist du in Österreich und darüber hinaus bestens aufgestellt.
Mehr aus deinem E-Auto herausholen: die THG-Prämie mit carbonify
Wer ein Elektrofahrzeug besitzt, kann in Österreich neben günstigem Laden noch einen weiteren finanziellen Vorteil nutzen: die THG-Prämie. Für jedes ganzjährig zugelassene E-Auto gibt es jährlich eine Prämie – einfach, digital und ohne großen Aufwand, direkt über carbonify.
Das sagen unsere Geschäftspartner und Kunden über uns.
Was Dich noch interessieren könnte:
Wir haben alle weiteren Informationen für Dich in unseren FAQ zusammengetragen.
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Was versteht man unter dem THG-Quotenhandel?
Der THG-Quotenhandel liegt der THG-Quote zugrunde. Unternehmen, wie Mineralölkonzerne, die fossile Kraftstoffe, (z. B. Diesel oder Benzin) in Umlauf bringen und so maßgeblich zum CO2-Ausstoß beitragen, werden durch die THG-Quote dazu verpflichtet, ihre Emissionen jedes Jahr um einen festgesetzten Prozentsatz zu reduzieren.
Im Jahr 2030 soll dieser Satz bei 25 % liegen. Bei Nichteinhaltung der Quote wird eine Strafzahlung (Pönale) für jede nicht eingesparte Tonne CO2 fällig. Die Pönale ist wesentlich teurer: Aktuell liegt sie bei 600 € pro Tonne ausgestoßenem CO2.
Die THG-Quoten von Dritten wie z. B. E-Mobilisten aufzukaufen, wenn quotenverpflichtete Unternehmen ihre THG-Quote nicht durch andere Maßnahmen, wie z. B. das Beimischen von Ökokraftstoffen erfüllen können, bildet die Nachfrage im THG-Quotenhandel.
Auf welcher Gesetzesgrundlage werden die Zertifikate der THG-Quote ausgegeben?
Die THG-Quote ist durch das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und die 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Nr. 38) geregelt. Gemäß der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung ist das Umweltbundesamt für die Prüfung der in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zuständig und zertifiziert die von carbonify eingereichten THG-Quotenanträge.
An wen wird die THG-Quote verkauft?
Hauptsächlich sind es Mineralölkonzerne, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, ihre Treibhausgasemissionen im Rahmen der THG-Quote jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz zu mindern.
Halten die quotenverpflichteten Unternehmen sich nicht an Ihre Quote, wird eine Strafzahlung für jede nicht eingesparte Tonne CO2 in Höhe von 600 € pro Tonne CO2 fällig.
Ein Quotenverpflichteter hat unterschiedliche Erfüllungsoptionen, um die Anforderungen der THG-Quotenerfüllung zu bewerkstelligen. Insbesondere ist es der Verkauf von Biokraftstoffen, wie z. B. E10 oder E5 an der Tankstelle.
Da die THG-Minderungsquote in den vergangenen Jahren jedoch bedeutend gestiegen ist und bis 2030 auf 25 % steigen wird, schaffen Mineralölkonzerne es nicht allein durch den Verkauf von Biokraftstoffen die Anforderungen zu erfüllen, sodass Strafzahlungen drohen. Deswegen werden THG-Quotenmengen durch öffentliche Ladeinfrastruktur generiert oder die eingesparten CO2-Emissionen von Privatpersonen oder Unternehmen gekauft.
Wer kann die THG-Quote beantragen?
Die THG-Quote kann von allen Haltern von E-Autos, sowie von Ladeinfrastrukturbetreibern beantragt werden. Dabei ist es egal, ob es sich hierbei um private E-Auto-Besitzer, E-Flottenbetreibern in Unternehmen oder Eigentümer von öffentlicher Ladeinfrastruktur handelt. Allerdings gibt es bei den Fahrzeugen eine Unterscheidung: Es müssen quotenberechtigte Fahrzeuge sein.
Für welchen Zeitraum kann die THG-Quote von E-Mobilisten und Ladeinfrastrukturbetreibern beantragt werden?
Die THG-Quote kann einmal pro Kalenderjahr beim Umweltbundesamt beantragt werden. Gesetzlich ist das Instrument bis 2030 vorgesehen.
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