THG-Quote 2025: Entwicklungen und Ausblick
02.01.2025 · THG-Quote
Von Marc Cousins


Wie entwickelt sich die österreichische THG-Quote 2025? In Österreich gibt es seit 2023 eine finanzielle Belohnung für den Stromverbrauch von Elektrofahrzeugen – die THG-Prämie, auch eQuote genannt. Grundlage dafür ist eine Anpassung der Kraftstoffverordnung (KVO), die es nun auch dir ermöglicht, eingesparte CO₂-Emissionen im Verkehr zu monetarisieren.
Warum gibt es die eQuote in Österreich?
Mineralölunternehmen stehen in der Pflicht, einen bestimmten Prozentsatz ihrer jährlich steigenden CO₂-Einsparungen nachzuweisen – entweder durch CO₂-neutrale Kraftstoffe oder den Kauf von Zertifikaten Dritter, wie dir. Erreichen sie die Vorgaben nicht, drohen Strafzahlungen. Elektrofahrzeuge stoßen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich weniger Emissionen aus als Verbrenner. Um diesen Vorteil weiter zu fördern, orientiert sich die österreichische Regelung an der deutschen THG-Quote und setzt auf den Handel mit eingesparten Emissionen.
Die eQuote basiert auf einer EU-Richtlinie und soll die Emissionen im Transportsektor weiter senken. Private und gewerbliche E-Fahrzeughalter können so jährlich eine finanzielle Prämie erhalten – ein zusätzlicher Anreiz für nachhaltige Mobilität.
Wie kannst du in Österreich von der THG-Quote 2025 profitieren?
Angerechnet werden bei der THG-Quote 2025 ausschließlich gemessene Strommengen, da die österreichische Regierung von einer jährlichen CO₂-Einsparung pro Elektroauto ausgeht. Entscheidend ist dabei der regenerative Anteil des Stroms gemäß dem österreichischen Strommix. Wer die THG-Prämie 2025 erhalten will, muss in Österreich die geladene Strommenge nachweisen – entweder über eine Pauschale oder eine exakte Verbrauchsmessung.
Es wird zwischen privaten und öffentlichen Ladevorgängen unterschieden. Zuhause kannst du als Halter eines rein elektrischen Fahrzeugs eine pauschale Lademenge von 1.500 kWh geltend machen. Voraussetzung ist, dass der geladene Strom nicht gemessen oder überprüfbar aufgezeichnet wird. Mobile Wallboxen, intelligente Ladekabel oder einfache Stromzähler werden als Nachweis nicht anerkannt.
Wie wird die THG-Quote 2025 in Österreich berechnet?
In Österreich funktioniert die Berechnung der THG-Quote anders als in Deutschland. Wichtig ist für dich die CO₂-Einsparung deines Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß fossiler Kraftstoffe liegt aktuell bei 94,1 g CO₂/MJ, während die verpflichtende Treibhausgasreduktion 2024 bei 7 % liegt und bis 2030 auf 13 % ansteigt. Der österreichische Strommix verursacht derzeit 23,22 g CO₂/MJ, wobei erneuerbarer Strom seit 2023 mit dem Vierfachen angerechnet wird. Zusätzlich wird für reine Elektrofahrzeuge eine Standard-Lademenge von 1.500 kWh pro Jahr angesetzt.
Die Höhe der THG-Quote in Österreich richtet sich nach den Berechnungen der Unternehmen. Weder das BMK noch das Umweltbundesamt nehmen Einfluss auf die Marktpreise oder sprechen Empfehlungen für Anbieter aus.
Wie wird die österreichische THG-Prämie 2025 ausgezahlt?
Bei den meisten Anbietern hast du die Wahl zwischen einer fixen oder variablen ePrämie. Einige Anbieter legen die Auszahlung im Voraus fest, während andere den tatsächlichen Verkaufspreis der eQuote abwarten.
Auch bei der Auszahlung gibt es Unterschiede. Manche zahlen sofort, andere erst nach dem gebündelten Verkauf der Zertifikate.
Lädt dein Elektrofahrzeug an einem nicht öffentlichen Ladepunkt, wie zu Hause, lässt sich die gemessene Strommenge nur übertragen. Ohne exakte Messung kannst du eben stattdessen eine pauschale Menge geltend machen.
Gut zu wissen: Ab März des Folgejahres kannst du deine THG-Quote beim Umweltbundesamt einreichen. Dafür gibt es nur ein einziges Zeitfenster. Die Prüfung dauert in der Regel fünf bis sechs Monate.
THG-Quote 2025 in Österreich: So entwickelt sich der Markt
Die Höhe der THG-Prämie in Österreich hängt vom Marktwert der eingesparten CO₂-Menge ab. Je nach Angebot und Nachfrage der Emissionszertifikate schwankt die Auszahlung der THG-Quote 2025.
Durch den hohen Anteil erneuerbarer Energien im österreichischen Strommix fällt die eQuote hierzulande höher aus als in Deutschland. Aktuelle Angebote von Zwischenhändlern bewegen sich zwischen 80 und 100€. Die tatsächliche Höhe richtet sich nach dem geladenen Strom – bei 1.500 kWh pro Jahr gilt die Standardberechnung, Abweichungen führen zu proportionalen Anpassungen. Wir von carbonify gehen davon aus, dass die THG-Quote 2025 in Österreich sich bei rund 90€ pro Pauschale einpendeln wird. Die Verkehrswende macht auch in Österreich Fortschritte, doch einige Herausforderungen bleiben bestehen. Als E-Mobilist musst du flexibel bleiben, wenn du eine THG-Quote Österreich beantragen möchtest, da sich die Rahmenbedingungen unter Umständen schnell verändern.
Der Markt für THG-Zertifikate wird zunehmend eine der wichtigsten Rollen bei der Erreichung der Klimaziele einnehmen. Eine transparente und stabile Abwicklung sorgt dafür, dass du auch 2025 zuverlässig von der THG-Quote profitierst. Anbieter wie wir von carbonify unterstützen dich auch 2025 dabei, den Prozess des THG-Quoten-Verkaufs in Österreich reibungslos zu gestalten.
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Quotenanpassung 2025: Führt die vermehrte Nachfrage zu höheren Auszahlungen?
Die THG-Quote wird 2025 erhöht und sorgt für mehr Druck auf zielverpflichtete Unternehmen. Statt wie bisher, müssen diese künftig deutlich mehr Emissionen einsparen.
Für Unternehmen, die viele Emissionen verursachen, bedeutet das: Es müssen mehr Zertifikate gekauft oder Strategien zur Emissionssenkung überdacht werden. Die Veränderungen werden, unserer Meinung nach, die Nachfrage nach Zertifikaten stark beeinflussen. Ein Preisanstieg wird damit wahrscheinlicher, was sich auch auf die Prämienhöhe der THG-Quote 2025 auswirken wird.
Emissionsfaktor 2025: Entwicklung mehr als positiv
In Österreich stammt ein Großteil des Stroms aus erneuerbaren Energien. Im ersten Quartal 2024 lag der Anteil bei 86,5 Prozent. Der hohe Anteil an grünem Strom führt zu einem niedrigen Emissionsfaktor pro Kilowattstunde. Das bedeutet, dass Elektroautos in Österreich besonders umweltfreundlich unterwegs sind.
Die THG-Quote belohnt diese positive CO₂-Bilanz. Als E-Auto-Besitzer kannst du deine Emissionseinsparungen zertifizieren lassen und davon finanziell profitieren. Mineralölunternehmen sind verpflichtet, ihre Emissionen zu reduzieren oder entsprechende Zertifikate zu erwerben. So entsteht ein Anreiz für saubere Mobilität und die CO₂-Emissionen im Verkehr sinken kontinuierlich.
Falsch deklarierter Biodiesel und UER-Projekte: Auswirkungen auf die eQuote
Der Markt für THG-Zertifikate wird derzeit von minderwertigen Biodiesel, häufig importiert aus China, mitbestimmt. Kraftstoffe wie der sogenannte „Brown Grease“-Biodiesel, hergestellt aus gebrauchten Frittierfetten, werden oft als nachhaltig deklariert, obwohl erhebliche Zweifel an ihrer Umweltverträglichkeit bestehen. Die Kraftstoffe können doppelt angerechnet werden, wodurch Mineralölunternehmen ihre gesetzlichen Vorgaben kostengünstiger erfüllen. Die Folge: Niedrigere Preise für THG-Zertifikate, was negative Effekte auf die THG-Prämie im Jahr 2025 haben könnte. Wie du dieser Prognose am sinnvollsten begegnen kannst? Vorausschauende Planung!
Besonders als Fuhrparkmanager und Betreiber einer Ladesäule stehst du nun vor der Aufgabe, Preisschwankungen einzukalkulieren. Strategien, die eine Grundsicherung mit Mindestpreisen ermöglichen, helfen dir, finanzielle Risiken abzufedern. Gleichzeitig bleibt Raum, von möglichen Preissteigerungen zu profitieren. Nur so lassen sich langfristig stabile Einnahmen aus der Vermarktung von THG-Zertifikaten erzielen.
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Wegfall fälschlicher UER-Zertifikate: So werden die THG-Quotenpreise 2025 stabil
Bisher gab es neben den klassischen THG-Zertifikaten auch UER-Zertifikate (Upstream Emission Reduction). Diese sollten Emissionen in der Lieferkette fossiler Brennstoffe senken, etwa durch die Reduzierung von Gasabfackelung oder den Einsatz erneuerbarer Energien bei der Rohölförderung.
In der Praxis sorgten die Zertifikate allerdings für zahlreiche Skandale. Mineralölunternehmen nutzten sie, um ihre Vorgaben günstiger zu erfüllen. Das drückte den Preis für THG-Zertifikate aus Strom und schmälert die Prämien für E-Mobilisten.
Ab 2025 fallen UER-Zertifikate weg. Das könnte den Markt stabilisieren und für bessere Preise sorgen. Besonders für Halter von Elektrofahrzeugen und Fuhrparkbetreiber entsteht dadurch eine Chance auf höhere Einnahmen.
Welche Risiken & Chancen kommen in Österreich auf den THG-Quotenhandel 2025 zu?
Nicht jeder Anbieter im THG-Quotenhandel arbeitet mit festen Preisen. Während manche Unternehmen frühzeitig feste Beträge absichern, setzen andere auf spekulative Entwicklungen. Fällt der Marktwert, drohen Verluste. Eine sorgfältige Wahl deines Anbieters schützt dich vor finanziellen Risiken.
Wir von carbonify haben bereits über 500.000 THG-Quoten in Deutschland erfolgreich abgewickelt und sorgen für eine verlässliche Abwicklung mit fest kalkulierten Preisen. Wenn du Elektromobilist bist oder dir die THG-Quote für dein Unternehmen (Fuhrpark) sichern möchtest, solltest also darauf achten, dass dein Partner im Quotenhandel nicht ausschließlich auf steigende Marktpreise setzt, so wie das bei uns der Fall ist.
Fazit zur THG-Quote: Plane und bleibe 2025 dennoch flexibel
2025 bleibt die THG-Quote eine lukrative Möglichkeit für E-Mobilisten und Unternehmen in Österreich. Steigende Quoten und der Ausbau erneuerbarer Energien eröffnen dir attraktive Chancen, doch der Markt bleibt weiterhin unberechenbar. Ein Überangebot an Zertifikaten und fragwürdige Biokraftstoffe haben das Potenzial, die Preise unter Druck zu setzen.
Wer von der THG-Quote profitieren möchte, benötigt eine verlässliche Lösung, die auch bei unsicheren Marktbedingungen Stabilität und Transparenz gewährleistet. Mit carbonify wird eine einfache und klare Abwicklung sichergestellt, die es dir in Österreich ermöglicht, das volle Potenzial der THG-Prämie auszuschöpfen – auch im Jahr 2025. Egal, ob du dich für eine flexible Prämienoption entscheidest oder eine schnelle Auszahlung priorisierst, der gesamte Prozess ist unkompliziert und effizient gestaltet.
Mit carbonify erhältst du nicht nur eine faire Vergütung, sondern auch einen Partner, auf den du dich verlassen kannst. Wir unterstützen dich in Wien und ganz Österreich dabei, die THG-Quote 2025 optimal zu nutzen.
Das sagen unsere Geschäftspartner und Kunden über uns.
Was Dich noch interessieren könnte:
Wir haben alle weiteren Informationen für Dich in unseren FAQ zusammengetragen.
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Was versteht man unter dem THG-Quotenhandel?
Der THG-Quotenhandel liegt der THG-Quote zugrunde. Unternehmen, wie Mineralölkonzerne, die fossile Kraftstoffe, (z. B. Diesel oder Benzin) in Umlauf bringen und so maßgeblich zum CO2-Ausstoß beitragen, werden durch die THG-Quote dazu verpflichtet, ihre Emissionen jedes Jahr um einen festgesetzten Prozentsatz zu reduzieren.
Im Jahr 2030 soll dieser Satz bei 25 % liegen. Bei Nichteinhaltung der Quote wird eine Strafzahlung (Pönale) für jede nicht eingesparte Tonne CO2 fällig. Die Pönale ist wesentlich teurer: Aktuell liegt sie bei 600 € pro Tonne ausgestoßenem CO2.
Die THG-Quoten von Dritten wie z. B. E-Mobilisten aufzukaufen, wenn quotenverpflichtete Unternehmen ihre THG-Quote nicht durch andere Maßnahmen, wie z. B. das Beimischen von Ökokraftstoffen erfüllen können, bildet die Nachfrage im THG-Quotenhandel.
Auf welcher Gesetzesgrundlage werden die Zertifikate der THG-Quote ausgegeben?
Die THG-Quote ist durch das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und die 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Nr. 38) geregelt. Gemäß der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung ist das Umweltbundesamt für die Prüfung der in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zuständig und zertifiziert die von carbonify eingereichten THG-Quotenanträge.
Seit Ende Juli 2023 sind Neuerungen in der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung in Kraft getreten.
An wen wird die THG-Quote verkauft?
Hauptsächlich sind es Mineralölkonzerne, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, ihre Treibhausgasemissionen im Rahmen der THG-Quote jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz zu mindern.
Halten die quotenverpflichteten Unternehmen sich nicht an Ihre Quote, wird eine Strafzahlung für jede nicht eingesparte Tonne CO2 in Höhe von 600 € pro Tonne CO2 fällig.
Ein Quotenverpflichteter hat unterschiedliche Erfüllungsoptionen, um die Anforderungen der THG-Quotenerfüllung zu bewerkstelligen. Insbesondere ist es der Verkauf von Biokraftstoffen, wie z. B. E10 oder E5 an der Tankstelle.
Da die THG-Minderungsquote in den vergangenen Jahren jedoch bedeutend gestiegen ist und bis 2030 auf 25 % steigen wird, schaffen Mineralölkonzerne es nicht allein durch den Verkauf von Biokraftstoffen die Anforderungen zu erfüllen, sodass Strafzahlungen drohen. Deswegen werden THG-Quotenmengen durch öffentliche Ladeinfrastruktur generiert oder die eingesparten CO2-Emissionen von Privatpersonen oder Unternehmen gekauft.
Wer kann die THG-Quote beantragen?
Die THG-Quote kann von allen Haltern von E-Autos, sowie von Ladeinfrastrukturbetreibern beantragt werden. Dabei ist es egal, ob es sich hierbei um private E-Auto-Besitzer, E-Flottenbetreibern in Unternehmen oder Eigentümer von öffentlicher Ladeinfrastruktur handelt. Allerdings gibt es bei den Fahrzeugen eine Unterscheidung: Es müssen quotenberechtigte Fahrzeuge sein.
Für welchen Zeitraum kann die THG-Quote von E-Mobilisten und Ladeinfrastrukturbetreibern beantragt werden?
Die THG-Quote kann einmal pro Kalenderjahr beim Umweltbundesamt beantragt werden. Gesetzlich ist das Instrument bis 2030 vorgesehen.
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Laura
Kundenberaterin
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