THG-Quote: Wie lange dauert es bis zur Auszahlung?
19.02.2026 · THG-Quote
Von Alischa Knüttel

Bei der THG-Quote handelt es sich um eine Prämie, die aus dem THG-Quotenhandel resultiert. Man verkauft seine CO₂-Einsparungen weiter an zielverpflichtete Mineralölunternehmen.
Der Markt wird durch ein ausführliches Gesetz reguliert und macht aus der THG-Prämie ein wirksames und seriöses Klimaschutzinstrument. Doch wie lange dauert es von der Registrierung der THG-Quote bis zur Auszahlung auf das gewünschte Konto?
👉 Kennst du deine Vorteile einer THG-Quote?
THG-Quote – wie lange noch? Schritt für Schritt zur Auszahlung
In Österreich ist die THG-Quote seit 2023 für Privatpersonen und Unternehmen zugänglich. Möglich wurde das durch die Novelle der Kraftstoffverordnung (KVO). carbonify bildet die Brücke zwischen Elektroautohaltern sowie Betreibern von Ladepunkten und zielverpflichteten Unternehmen.
Dabei übernehmen wir nach der Quotenregistrierung des Kunden bei uns den kompletten Prozess inklusive Quotenzertifizierung und Quotenhandel. Der Zeitaufwand des Kunden beschränkt sich also auf eine Minuten und schlussendlich landet die THG-Prämie auf dem Konto.
Aber aufgepasst: Wie in jedem Markt gibt es Anbieter, die mehr oder weniger im Kundeninteresse handeln. Worauf man achten muss, damit die THG-Quote des Umweltbundesamtes auch transparent und fair bleibt, haben wir hier in einem Beitrag zusammengefasst.
Ablauf von der transparenten Registrierung bis zur garantierten Auszahlung bei carbonify
Bei carbonify wirst du stets auf dem Laufenden gehalten. Für Fragen oder Feedback kannst du unseren Kunden-Support per E-Mail (info@carbonify.at) oder per Direktnachricht auf Instagram und Facebook kontaktieren. Wir sind immer nur einen Klick entfernt!
Wir sind transparent! Das passiert mit deinen Daten bei carbonify:
- Zunächst registrierst du die THG-Quote von quotenberechtigten Fahrzeugen oder prämienfähigen Ladestationen über carbonify in nur ein paar Minuten. Dazu benötigen wir einige Daten und ein Foto von der Vorder- und Rückseite der Zulassungsbescheinigung. Diese benutzen wir ausschließlich dafür, die nächsten Schritte bis zur Auszahlung zu unternehmen.
- Nach der Registrierung der THG-Quote machen wir eine sog. Vorprüfung. Diese dauert maximal zwei Wochen. Dabei prüfen wir deine Daten und das Foto von der Zulassungsbescheinigung auf Leserlichkeit und Vollständigkeit. So minimieren wir das Risiko, dass das Umweltbundesamt im nächsten Schritt die THG-Quote ablehnt.
Wichtig: Die Meldung für das jeweilige Prämienjahr muss spätestens bis zum 1. März des Folgejahres beim UBA eingereicht werden. Deshalb ist bei carbonify der 15. Januar die Frist, bis zu der deine Daten vorliegen müssen, um rechtzeitig geprüft und eingereicht werden zu können.
- Anschließend hast du bei carbonify zwei Auszahlungsmodelle zur Auswahl:
Klassik-Prämie: Bei der Klassik-Variante lädst du deine Zulassung hoch, wir prüfen deine Angaben vor, bestätigen deinen Antrag und stellen ihn gesammelt bis spätestens 1. März des Folgejahres beim Umweltbundesamt. Nach der Bestätigung durch das UBA gegen Ende August erfolgt die Auszahlung deiner THG-Prämie.
Express-Prämie: Beim Express-Modell lädst du ebenfalls deine Zulassung hoch, wir prüfen vor und bestätigen deinen Antrag wie gewohnt. Den Antrag reichen wir ebenfalls bis spätestens 1. März des Folgejahres beim Umweltbundesamt ein. Der Unterschied: Deine Auszahlung erhältst du bereits innerhalb von 30 Tagen nach Bestätigung durch carbonify, lange bevor das UBA die Quote endgültig zertifiziert.
So behältst du jederzeit die volle Kontrolle: Entweder du wartest auf die klassische Auszahlung nach der UBA-Bestätigung oder du entscheidest dich für die schnelle Express-Variante mit früherer Auszahlung.
👉 Entdecke die verschiedenen Möglichkeiten einer THG-Prämie
THG-Quote: Wie lange wird sie existieren?
Aktuell ist die THG-Quote, wie sie jetzt geregelt ist, bis 2030 gesetzlich verankert. Die zielverpflichteten Unternehmen haben die Auflage, bis 2030 einen jährlich steigenden Prozentsatz an Emissionen einzusparen. Solange werden auch die E-Mobilisten als Quotenverkäufer eine wichtige Rolle spielen.
Das sagen unsere Geschäftspartner und Kunden über uns.
Was Dich noch interessieren könnte:
Wir haben alle weiteren Informationen für Dich in unseren FAQ zusammengetragen.
Wähle eine Kategorie
Was versteht man unter dem THG-Quotenhandel?
Der THG-Quotenhandel liegt der THG-Quote zugrunde. Unternehmen, wie Mineralölkonzerne, die fossile Kraftstoffe, (z. B. Diesel oder Benzin) in Umlauf bringen und so maßgeblich zum CO2-Ausstoß beitragen, werden durch die THG-Quote dazu verpflichtet, ihre Emissionen jedes Jahr um einen festgesetzten Prozentsatz zu reduzieren.
Im Jahr 2030 soll dieser Satz bei 25 % liegen. Bei Nichteinhaltung der Quote wird eine Strafzahlung (Pönale) für jede nicht eingesparte Tonne CO2 fällig. Die Pönale ist wesentlich teurer: Aktuell liegt sie bei 600 € pro Tonne ausgestoßenem CO2.
Die THG-Quoten von Dritten wie z. B. E-Mobilisten aufzukaufen, wenn quotenverpflichtete Unternehmen ihre THG-Quote nicht durch andere Maßnahmen, wie z. B. das Beimischen von Ökokraftstoffen erfüllen können, bildet die Nachfrage im THG-Quotenhandel.
Auf welcher Gesetzesgrundlage werden die Zertifikate der THG-Quote ausgegeben?
Die THG-Quote ist durch das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und die 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Nr. 38) geregelt. Gemäß der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung ist das Umweltbundesamt für die Prüfung der in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zuständig und zertifiziert die von carbonify eingereichten THG-Quotenanträge.
An wen wird die THG-Quote verkauft?
Hauptsächlich sind es Mineralölkonzerne, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, ihre Treibhausgasemissionen im Rahmen der THG-Quote jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz zu mindern.
Halten die quotenverpflichteten Unternehmen sich nicht an Ihre Quote, wird eine Strafzahlung für jede nicht eingesparte Tonne CO2 in Höhe von 600 € pro Tonne CO2 fällig.
Ein Quotenverpflichteter hat unterschiedliche Erfüllungsoptionen, um die Anforderungen der THG-Quotenerfüllung zu bewerkstelligen. Insbesondere ist es der Verkauf von Biokraftstoffen, wie z. B. E10 oder E5 an der Tankstelle.
Da die THG-Minderungsquote in den vergangenen Jahren jedoch bedeutend gestiegen ist und bis 2030 auf 25 % steigen wird, schaffen Mineralölkonzerne es nicht allein durch den Verkauf von Biokraftstoffen die Anforderungen zu erfüllen, sodass Strafzahlungen drohen. Deswegen werden THG-Quotenmengen durch öffentliche Ladeinfrastruktur generiert oder die eingesparten CO2-Emissionen von Privatpersonen oder Unternehmen gekauft.
Wer kann die THG-Quote beantragen?
Die THG-Quote kann von allen Haltern von E-Autos, sowie von Ladeinfrastrukturbetreibern beantragt werden. Dabei ist es egal, ob es sich hierbei um private E-Auto-Besitzer, E-Flottenbetreibern in Unternehmen oder Eigentümer von öffentlicher Ladeinfrastruktur handelt. Allerdings gibt es bei den Fahrzeugen eine Unterscheidung: Es müssen quotenberechtigte Fahrzeuge sein.
Für welchen Zeitraum kann die THG-Quote von E-Mobilisten und Ladeinfrastrukturbetreibern beantragt werden?
Die THG-Quote kann einmal pro Kalenderjahr beim Umweltbundesamt beantragt werden. Gesetzlich ist das Instrument bis 2030 vorgesehen.
Weitere Fragen?
Schreib uns!
Mit unserem kompetenten Team kommst Du immer ans Ziel! Schreib uns gerne Dein Anliegen und Du kriegst werktags innerhalb von 48 Stunden eine Antwort.



